Azubis gesucht?
6 Gründe, warum Standard-Stellenanzeigen-Templates oft nicht überzeugen
- Standard-Stellenanzeigentemplates vs. Azubi-Templates
- Bets Practice Beispiele von 9 Kunden
- 1 Lösung für alle Bedürfnisse
Die Suche nach Ausbildungsplätzen und dualen Studiengängen für 2027 läuft.
Für Unternehmen bedeutet das: Sie müssen nicht nur viele junge Menschen erreichen, sondern ihnen in wenigen Sekunden vermitteln, warum genau diese Ausbildung zu ihnen passen könnte.
Denn wer zum ersten Mal nach einem Ausbildungsplatz sucht, bringt andere Voraussetzungen mit als jemand, der bereits mehrere Jahre Berufserfahrung hat. Die Fragen sind andere, die Orientierung fehlt häufiger und auch die Erwartungen an eine Stellenanzeige unterscheiden sich.
Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir deshalb Stellenanzeigen-Templates, die auf die Bedürfnisse von Young Talents zugeschnitten sind: visuell, inhaltlich und technisch.
Eine Ausbildungsanzeige muss nicht nur informieren.
Sie muss Orientierung geben und emotional abholen.
Wenn Berufswahl auf Stellenanzeige trifft
Viele klassische Stellenanzeigen-Templates sind ursprünglich für Berufserfahrene gedacht und werden anschließend mehr oder weniger unverändert auch für Ausbildungsstellen eingesetzt.
Bei Ausbildungsstellen haben wir es aber mit einer anderen Zielgruppe zu tun: Schüler:innen, die häufig gerade erst anfangen, sich mit ihrer beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen.
Dabei entstehen ganz andere Fragen:
- Welcher Beruf passt überhaupt zu mir?
- Was macht man in diesem Beruf eigentlich den ganzen Tag?
- Wie sieht mein Arbeitsalltag aus?
- Was verdiene ich während der Ausbildung?
- Welche Vorteile habe ich davon?
- Wer unterstützt mich, wenn ich Fragen habe?
- Wie läuft eine Bewerbung überhaupt ab?
- Welche Unterlagen brauche ich?
Dazu kommt: Für viele Jugendliche ist die Jobsuche eine der ersten größeren Bewerbungsprozesse überhaupt. Sie bewerben sich das erste Mal in ihrem Leben. Gleichzeitig kennen sie die Unternehmen und Ausbildungsberufe oft noch nicht.
Der Lösungsansatz:
Eine Ausbildungsanzeige muss deshalb nicht nur die richtigen Informationen liefern.
Sie muss dabei helfen, einen unbekannten Beruf, einen potenziellen Arbeitgeber und den Bewerbungsprozess greifbar zu machen.
Daher braucht es genau hier eine neu gedachte Stellenanzeige neben dem Standard-Templates.
6 Gründe, warum Standard-Templates bei Azubi-Stellenanzeigen nicht überzeugen und welche Aspekte neu gedacht werden muss.
Orientierung fehlt
Was ist für mich wirklich relevant?
Eine Ausbildungsanzeige kann alle wichtigen Informationen enthalten und trotzdem überfordern.
Gerade wenn Jugendliche noch keine konkrete Vorstellung davon haben, welcher Beruf zu ihnen passt, müssen Inhalte schnell erfassbar und verständlich sein.
Statt Informationen einfach untereinander aufzulisten, sollte eine gute Ausbildungsanzeige deshalb Orientierung schaffen.
Vom „Was sucht das Unternehmen?“ zum „Was erwartet mich hier?“
Bei unseren Templates achten wir darauf, Informationen entsprechend ihrer Relevanz zu strukturieren und wichtige Inhalte schnell auffindbar zu machen. So können sich Interessierte Schritt für Schritt ein Bild von Ausbildung, Beruf und Arbeitgeber machen.
Best Practice
ams OSRAM: Farbliche Abgrenzung der einzelnen Contentsektionen
Bosch: eigene Navigationsleiste (Sprung zur entsprechenden Contentsektion)
thyssenkrupp: wenige Contentbereiche mit klaren und kurzen Überschriften
Lange Texte statt Reality Check
Wie sieht es bei dem Arbeitgeber wirklich aus?
„Abwechslungsreiche Tätigkeiten“, „modernes Arbeitsumfeld“ und „spannende Aufgaben“ klingen gut. Helfen Jugendlichen bei der Berufswahl aber nur bedingt.
Denn sie beantworten nicht die entscheidende Frage:
- Wie sieht mein Alltag dort tatsächlich aus?
- Wie sieht mein Arbeitsplatz aus?
- Mit wem werde ich zusammenarbeiten?
- Wie kann ich mir meine Arbeitsumgebung vorstellen?
Gerade für junge Menschen können Bilder, Videos oder authentische Einblicke deshalb einen wichtigen Unterschied machen.
Sie zeigen nicht nur, was ein Unternehmen verspricht, sondern können einen ersten Eindruck davon vermitteln, wie Ausbildung und Arbeitsumfeld wirklich aussehen. Das kann ein kurzer Einblick in den Ausbildungsalltag sein, ein Video von Auszubildenden oder ein Blick hinter die Kulissen.
Best Practice
westnetz: Videos rund um die Ausbildung
thyssenkrupp: Bilderslider mit Einblicken ins Arbeitsumfeld
Bosch: Social Media Wall mit mit Videos und Posts
ams OSRAM: Testimonial mit Zitat zur Ausbildung
Tabuthema Gehalt
Mit welcher Vergütung darf ich rechnen?
Gerade bei Ausbildungsstellen ist die Vergütung eine konkrete und relevante Information. Trotzdem findet man sie nicht immer prominent in der Anzeige.
Statt die Vergütung irgendwo im Fließtext zu verstecken, kann sie als eigener Bestandteil der Anzeige sichtbar werden.
Ebenso gilt:
Da das Azubi-Gehalt i.d.R. nicht verhandelt wird, sollte es immer angegeben werden, auch wenn es niedriger ausfällt als bei anderen Unternehmen.
Best Practice
westnetz: Infos zu Finanzen unter Stellenbeschreibung
ams OSRAM: prägnante Darstellung im Headerbereich
bayernwerk: Auflistung in Infobox neben Stellenbeschreibung
avacon: Platzierung der Gehaltsnagbe in den Benefits
Irrelevante Benefits
Was habe ICH von der Ausbildung?
„Attraktive Benefits“ gehört inzwischen fast schon zum Standardrepertoire von Stellenanzeigen. Aber was bedeutet das für eine:n 16- oder 17-Jährige:n?
Benefits sollten nicht einfach aus einer allgemeinen Mitarbeiterkommunikation übernommen werden. Sie sollten für die Zielgruppe relevant und verständlich sein.
Ein Obstkorb oder ein allgemeines Corporate-Benefits-Programm sind möglicherweise weniger relevant als die Fragen:
- Bekomme ich ein eigenes Notebook?
- Wie viele Urlaubstage habe ich?
- Gibt es Weihnachts- oder Urlaubsgeld?
- Werde ich nach der Ausbildung übernommen?
- Gibt es Lernangebote oder Unterstützung bei Prüfungen?
- Wie läuft das Onboarding ab?
- Habe ich während der Ausbildung eine feste Bezugsperson?
Best Practice
süwag: ausführliche Benefits zu ausgewählten Themen
ams OSRAM: relevante Benefits zu finanziellen Benefits, Ausstattung und Zukunft
Persönliche Ansprache fehlt
Bin ich als Person hier wirklich willkommen?
Eine rein sachliche Stellenanzeige kann schnell distanziert wirken. Persönliche Elemente können dagegen Vertrauen schaffen und zeigen: Hinter dem Unternehmen stehen Menschen, die dich während deiner Ausbildung begleiten.
Dazu gehören beispielsweise:
- persönliche Statements von Auszubildenden
- Benennung von Ansprechpartner:innen
- Informationen zur Betreuung
- Einblicke in die Azubi-Community
- konkrete Aussagen zur Unterstützung während der Ausbildung
Best Practice
westnetz: Events zum persönlichen Kennenlernen (Link zum Veranstaltungskalender)
avacon: ausführliche Kontaktbeschreibung mit Bild, Name, Kontaktdaten und #gerneperDu
Oberflächliche Infos
Wie läuft die Bewerbung eigentlich genau ab?
„Jetzt bewerben“ ist schnell geschrieben. Aber was passiert danach?
Für erfahrene Bewerber:innen ist ein Bewerbungsprozess möglicherweise vertraut. Für Schüler:innen kann er völlig neu sein.
Je weniger Erfahrung jemand mit Bewerbungen hat, desto wichtiger ist Orientierung.
Deshalb sollte eine gute Ausbildungsanzeige nicht erst beim Bewerbungsformular mit Informationen beginnen. Sie kann bereits vorher Unsicherheiten abbauen und den nächsten Schritt erklären.
- Welche Unterlagen brauche ich?
- Muss ich ein Anschreiben erstellen?
- Was passiert nach dem Absenden?
- Wie läuft ein Auswahlverfahren ab?
- Wie kann ich mich auf das Bewerbungsverfahren vorbereiten?
Best Practice
edis: detaillierte Beschreibung der Ausbildungsjahre
Bosch: ausführliche Beschreibung des Bewerbungsprozesses mit Angaben zu Dokumenten und Zeitangaben
ams OSRAM: Video mit Bewerbungstipss
westnetz: Häufige Fragen, sortiert nach Fragegruppen
Ein Template für viele Ausbildungsberufe
Die Herausforderung für Unternehmen besteht dabei nicht nur darin, eine einzelne gute Stellenanzeige zu erstellen. Häufig gibt es nicht nur einen Ausbildungsberuf, sondern Dutzende: an unterschiedlichen Standorten, in unterschiedlichen Bereichen, mit unterschiedlichen Ansprechpartner, Benefits und Inhalten.
Genau deshalb entwickeln wir keine starren Einzelanzeigen, sondern skalierbare Templates.
Das Grundgerüst bleibt bestehen, während relevante Inhalte dynamisch ausgespielt werden können, wie z.B.:
- Ausbildungstitel
- Aufgaben und Ausbildungsinhalte
- Standort
- Vergütung
- Benefits
- Ansprechpartner
- Bilder und Videos
- Bewerbungsinformationen
Die Inhalte können dabei aus dem bestehenden ATS übernommen oder per Logik definiert und im Template ausgespielt werden.
So entsteht ein System, das Standardisierung und Individualisierung miteinander verbindet.
Template heißt nicht Einheitsbrei.
Das Design und die technische Struktur können zentral definiert werden. Gleichzeitig bleibt genug Raum, um unterschiedliche Ausbildungsberufe, Zielgruppen und Standorte individuell abzubilden.
So wird aus einer Vielzahl einzelner Stellenanzeigen eine konsistente Young-Talent-Erfahrung, ohne jede Anzeige komplett neu bauen zu müssen.
Natürlich denken wir die Optimierung für SEO und GEO mit und gestalten das Template nach dem mobile-first-Prinzip. So sind die Stellenanzeigen-Templates maximal für Suchmaschinen und KI-Anfragen, sowie die Nutzung an mobilen Endgeräten optimiert.
Wie viel Potenzial steckt in Ihrem Recruiting?
Sie möchten Ihre Ausbildungs- und Dual-Study-Stellenanzeigen für die nächste Generation von Young Talents optimieren?
Jedes Recruiting ist anders. Deshalb beginnt auch hier jedes Gespräch mit Zuhören. Kein Sales-Pitch, sondern ein persönlicher und unverbindlicher Austausch über Ihre aktuelle technische Situation und Ihre bestehenden Stellenanzeigen.
Gemeinsam schauen wir, wo Potenziale liegen, welche Verbesserungen sinnvoll sind und wie Sie Ihre bestehenden Systeme und Templates gezielt weiterentwickeln können. Für eine Candidate Experience, die junge Talents wirklich erreicht.